Eindringliche Warnung vor den Folgen von Missetaten

Die Mädchen und Jungen der 8a erfahren viel Neues über den Jugendarrest.

 

Bottrop Am gestrigen Donnerstag löcherten die Jungen der 8a von der Gesamtschule Nord aus Essen die Sozialarbeiterin des Jugendarrests mit Fragen. Über manche Antwort waren sie – wie vier Wochen zuvor schon die Mädchen der Klasse - bass erstaunt. Ein Jugendrichter kann sich meine Schülerakte kommen lassen? Und schon fürs Zuschauen bei einem Diebstahl meines Freundes kann ich genauso hart bestraft werden? Arrest für Schulschwänzen! Und wenn man den Arrest „vergisst“, kann man in Handschellen vorgeführt werden! „Besonders beeindruckt hat mich der Sonderarrestraum“, kommentierte Dennis Fischer (14). Überhaupt verließen die Schüler das Gebäude viel nachdenklicher, als sie gekommen waren.

            Frau Appelmann, die Elterpflegschaftsvorsitzende, erklärte unserer Reporterin: „Wir legen großen Wert darauf, dass die Schüler informiert sind, welche Konsequenzen Fehlverhalten für sie haben kann. Sicher kann ein solcher Besuch dazu beitragen, dass Delikte von Jugendlichen nicht überhandnehmen.“ Und die Sozialarbeiterin ergänzte, es sei zweifellos ein Problem, dass die Zahl der jugendlichen Delinquenten mit psychischen und gesundheitlichen Ausfällen durch Drogenkonsum zunehme.

            Übrigens – die Sozialarbeiterin liebt ihre Arbeit. Sie ist gerne auch mit schwierigen Jugendlichen zusammen. Es ist beruhigend zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich auch für die einsetzen, die auf die schiefe Bahn gekommen sind. (die 8a)

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